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Rhein-Zeitung - 9. Januar 2006

Die Zeller Schützen sind Vizemeister
Aufsteiger ist auch mit dem Luftgewehr zielsicher

ZELL. Im abgelaufenen Sportjahr 2005 hat die erste Mannschaft der Schützengesellschaft der Stadt Zell in den Disziplinen Luft- und Kleinkaliber-Gewehr die Zugehörigkeit zu den Spitzenteams des Rheinischen Schützenbundes Düsseldorf bestätigt.

Die Schützen schafften nicht nur in den 50 Meter KK-Wettbewerben den Aufstieg in die Regionalliga. Noch höher zu bewerten ist die Zugehörigkeit in der höchsten Wertungsklasse im Luftgewehr-Wettbewerb, der Landes-Oberliga im Rheinischen Schützenbund. Das ist ein großartiger Erfolg in der Vereinsgeschichte.

Als Aufsteiger in die höchste Wertungsklasse setzten sich die Aktiven das Ziel, den Klassenverbleib zu schaffen. In Sonder-Trainingseinheiten bereiteten sie sich vor. Die Mannschaft reiste zum ersten Wettkampf nach Bad-Breisig, um im Wettbewerb gegen die stark eingeschätzten Platzherren zu bestehen. Die Schützen aus Zell gewannen auswärts souverän mit 6:0 . Mit den gleichen Ergebnissen wurden auch die folgenden Wettkämpfe gegen die Mannschaften BSC Adenau und St. Hubertus Gevenich beendet. Lediglich gegen den Favoriten der Liga, die Mannschaft von Burg Altenwied, verloren die Zeller.

In der Abschluss-Tabelle rangieren die Zeller Schützen hinter Burg Altenwied an zweiter Stelle und sind somit Vizemeister. Mit diesem Resultat sind die Schützen auch im Sportjahr 2006 im Kreis der Besten vertreten sind.

In der Einzelwertung platzierten sich die Zeller Schützen ebenfalls gut. Mit einem Durchschnitt von 297,50 Ringen wurde Henry Willer Fünfter. Robert Thiele schaffte mit 296,75 Ringen Platz acht. Rang zwölf belegten Wolfgang Menten und Hartmut Ruppenthal mit jeweils 296,25 Ringe und Gerhard Nahlen landete mit 293 Ringen auf Platz 23. (hm)

Rhein-Zeitung - 11. Januar 2006

Markus Thomas war Herr der Ringe
Spannender Wettstreit des Jagdbombergeschwaders 33 in Ulmen - Wanderpokal für Zeller Schützen

BÜCHEL. Beim Jagdbombergeschwader 33 drehte sich wieder einmal alles um die Ringe. Der Kommodore des JaboG 33, Oberst Olaf von Roeder, hatte Schützenvereine, Polizei und militärische Mannschaften zum Schützenwettstreit auf der Standortschießanlage Herrenzeppen in Ulmen eingeladen. Insgesamt 20 Mannschaften reisten trotz des feuchtnebligen Wetters an, gewillt, den Pokal mit nach Hause zu nehmen.

Einige Mannschaften werden zwar jährlich als Favorit gehandelt, aber insbesondere beim Schießsport, der von sehr vielen Faktoren bestimmt wird, kommt es nicht nur auf das abgeleistete Jahrestrainingsprogramm, sondern auch auf die Tagesform an. Auch das Wetter und die für die meisten Teilnehmer ungewohnten Waffen haben Einfluss auf die Zahl der geschossenen Ringe.

Nach der Begrüßung durch den Kommodore ging es auch schon los und die Mannschaften trugen fleißig ihre Ringe zusammen. Auch wenn der eine oder andere schon mal seinem Ärger Luft machen musste, wenn die persönliche Leistung nicht den eigentlichen Fähigkeiten entsprach, war der Wettkampf auch diesmal von Herzlichkeit und Teamgeist geprägt.

Für das leibliche Wohl hatten die Truppenküche des Geschwaders und die Soldaten der Luftwaffensicherungsstaffel "S" bestens gesorgt, was sich natürlich auch auf die gute, fast familiäre Stimmung auswirkte.

Gegen 14 Uhr erreichte die Spannung allerdings ihren Höhepunkt, denn der Oberst schritt zur Siegerehrung. Bewertet wurden die drei bestplatzierten Einzelschützen für Pistole P 8 und Gewehr G 36 sowie die beste Mannschaftsleistung.

In der Einzelwertung für Pistole belegte Markus Thomas, Jägerschaft Kreisgruppe Cochem Zell, den ersten Platz mit 47 von 50 Ringen und mit dem Gewehr konnte Manfred Porn von der Schützengesellschaft Zell/Mosel mit 46 von 50 Ringen die Urkunde für den ersten Platz mit nach Hause nehmen. Die beste Mannschaft und damit diesjähriger Gewinner des Wanderpokals war die Schützengesellschaft Zell, die mit beachtlichen 249 von 300 Ringen durch die Mitglieder Henry Willer, Gerhard Nahlen und Manfred Porn vertreten war.

Nach Aushändigung der Urkunden sowie der Übergabe des Pokals, dankte der Oberst allen Anwesenden für die Teilnahme, der Schützenbruderschaft Ulmen-St. Matthias für die Bereitstellung ihres Vereinsgebäudes und nicht zuletzt den Soldaten der Luftwaffensicherungsstaffel "S", die die Schützen hervorragend betreut und das Schießen bestens vorbereitet und durchgeführt hatten.

Rhein-Zeitung - 3. Februar 2006

Ute Bierkandt gibt das Ziel vor
Zeller Schützengesellschaft wählte erstmals eine Frau als Präsidentin

ZELL. Zum ersten Mal in der über 90-jährigen Vereinsgeschichte steht mit Ute Bierkandt eine Frau an der Spitze der Zeller Schützengesellschaft. Auf der jüngsten Jahreshauptversammlung wählten die zahlreich erschienen Vereinsmitglieder die bisherige Schriftführerin zur ersten Vorsitzenden und zugleich zur Präsidentin.

Zuvor eröffnete der scheidende Vorsitzende Elmar Justen die Versammlung und würdigte in seinem Bericht die großen Erfolge im schießtechnischen Bereich. Neben den zahlreichen Meisterehren auf Landes,- Bezirks- und Kreisebene schafften die Luftgewehrschützen nach ihren letztjährigen Aufstieg in die Landesliga nun auch den Sprung in die Landesoberliga. In der Disziplin Kleinkaliber gelang den Schützen um Wolfgang Menten, Robert Thiele und Hartmut Ruppentahl gar der Aufstieg in die Regionalliga.

Schriftführerin Ute Bierkandt ließ in ihrem Rechenschaftsbericht nochmals die Höhepunkte des vergangenen Jahres Revue passieren. Neben dem Schießsport soll auch das gesellige Leben in der Gesellschaft nicht zu kurz kommen. Für Samstag, 5. März, steht die traditionelle Winterwanderung auf dem Programm. Sie führt durch die Bullayer Ank hinauf zu "Onkel Tom"s Hütte".

Fest terminiert sind das Ostereierschießen, das Königsschießen an Fronleichnam mit anschließendem Schützenfest, das Familienfest im August, das Oktoberfest mit dem Herbstabschlussschießen, die Vereinsmeisterschaften im Oktober und die abschließende Nikolausfeier. Nach der Wahl der ersten Vorsitzenden wurden weitere Vorstandsposten neu besetzt. Die Funktion des Feldwebels übernimmt Helmut Mesenich. Zum zweiten Schriftführer wählte die Versammlung Karl Heinz Stülb, zum zweiten Beisitzer Hartmut Ruppentahl und zum Jugendwart Sarah Hillesheim. Das Amt des Fähnrichs begleitet weiterhin Wolfgang Kaspari und als Hauswart fungiert fortan Renate Metzger.

Die neue Vorsitzende versprach, ihre ganze Kraft für die Schützengesellschaft einzusetzen und baut auf eine gute Zusammenarbeit. Mit der Ehrung der zahlreichen Vereinsmeister in den unterschiedlichen Altersklassen und Waffengattungen fand die Versammlung ein harmonisches Ende. (hu)

07.03.2006 - Alfred Lawen Ehrenmitglied

23.03.2006 - Bericht Rhein-Zeitung

29.03.2006 - Bericht Rhein-Zeitung

Rhein-Zeitung - 15. April 2006

Königsschießen lockt nach Zell

ZELL. Der Freundschaftsbund "Mosel" lädt alle Mitglieder der angeschlossenen Schützenvereine und Bruderschaften zum Kreiskönigs- und Preisschießen am Sonn-tag, 23. April, in die Schießanlage in Zell ein. Die Eintragungslisten liegen ab 13 Uhr aus. Beginn ist um 14 Uhr. Ausgeschossen werden Schüler-, Jugend- und Kreiskönigspokal, der Helmut-Graf-Gedächtnispokal sowie ein Jugend-, Damen- und Mannschaftspokal. Die Siegerehrung beginnt im Anschluss an das Schießen und endet mit gemütlichem Ausklang im Schützenhaus. Der Vorstand bittet um eine Teilnahme in Uniform.
RZ Mittelmosel vom Samstag, 15. April 2006, Seite 13 (0 Views)

Rhein-Zeitung - 27. April 2006

Im Kreis regiert eine Dame
Petra Schunk ist Cochem-Zells neue Schützenkönigin - Bei den Mannschaften war Gevenich vorn

Mit ruhiger Hand, gutem Auge und Nerven wie Drahtseilen düpierte sie die meist männliche Konkurrenz: Petra Schunk aus Cochem ist neue Kreisschützenkönigin

ZELL. Trotz Kommunionssonntag und Formel 1-Wochenende wurde es eng auf dem Zeller Schießstand. Vertreter fast aller kreisangehörigen Vereine (nur die SG Treis und Mastershausen fehlten) waren angetreten, um die Würde des Kreiskönigs oder einen der Pokale zu erlangen. Nachdem 2005 bereits eine Dame Schützenkönigin wurde, zeigte auch in diesem Jahr das weiblichen Geschlecht sein Können.

Petra Schunk von der Cochemer Schützengesellschaft machte dem Königsadler den Garaus, nachdem Josef Waldorf aus Gevenich Kopf und rechten Flügel erlegt hatte. Den linken Flügel schoss Hannelore Justen und den Stoß Hartmut Ruppenthal, beide aus Zell.

Der Jugendvogel wurde komplett von Sosbergern abgeräumt: Kopf, rechter Flügel und Stoß von Sebastian Lehnert. Der linke Flügel musste bei Antonia Laux daran glauben. Sebastian Lehnert räumte dann auch noch den Rumpf ab und wurde somit Jugendkönig. Schülerkönig wurde Tobias Oehmann aus Kaisers-esch, der auch den Kopf abschoss. Der rechte Flügel des Schülervogels fiel bei Tobias Hennen aus Kaisersesch, der linke Flügel bei Christian Ahnen aus Cochem und der Stoß bei Alex Gevenich aus Gevenich. Tobias Oehmann konnte sich auch den Jugend-Wanderpokal mit großartigen 99 Ringen sichern vor Melanie Diel aus Cochem (95) und Alex Gevenich (94). Christian Ahnen konnte sich mit einem 53-er Teiler für das Bezirks-Jugend-Königsschießen qualifizieren.

Die Gevenicher KK-Schützen bewiesen ein weiteres Mal ihre Stärke und räumten alle drei Plätze beim Mannschafts-Pokalschießen ab. Auf Platz eins landete die 2. Mannschaft mit Gerhard und Wolfgang Wilczynski und Josef Waldorf (144 Ringe). Den 2. Platz erreichte die Mannschaft Gevenich I mit Werner Schneiders, Lothar Föllenz und Günter Eberhard (137). Platz drei ging an Gevenich III mit Anne Wilczynski, Roswitha Eberhard und Brigitte Bungard mit ebenfalls 137 Ringen. Roswitha Eberhard konnte sich auch mit 46 Ringen den Damen-Wanderpokal sichern vor Petra Schunk und Anne Wilczynski (beide 45). Der mit Luftgewehr und Luftpistole auszuschießende Helmut-Graf-Gedächnispokal ging mit überragenden 197 Ringen (100 R. LG und 97 R. LP) an Dirk Diel aus Cochem. Auf Platz zwei und drei folgten Gerhard Wilczynski aus Gevenich (192) und Elvira Mons aus Cochem (191).

Die Kreisveranstaltung wurde hervorragend von der Schützengesellschaft der Stadt Zell ersatzweise für Mastershausen ausgerichtet. Neben der guten Organisation war auch ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt, wofür sich Kreisvorsitzende Marlies Graf zum Abschluss bei den Gastgebern bedankte.

Rhein-Zeitung - 13. Mai 2006

Hartmut Ruppenthal und Ute Bierkandt treffsicher

Reger Betrieb herrschte mal wieder auf der Schießsportanlage der Schützengesellschaft der Stadt Zell. Bei den Jugendlichen siegte Adrian Braun vor Wolf Roth. Als treffsicher erwiesen sich Hartmut Ruppenthal vor Klaus Metzger bei den Herren. Ute Bierkandt siegte vor Ines Niessner und Mary Rosenbaum. Die KK-Hasen errangen Bernd Both, Wolfgang Bierkandt und Henry Willer. Die vom Hauptmann Wolfgang Bierkandt angefertigte Ehrenscheibe gewann mit dem besten Schuss der amtierende Schützenkönig Uwe Gauch. Alle Gewinner (Foto) und Anwesende verlebten noch ein paar schöne Stunden.

Rhein-Zeitung - 17. Juli 2006

Regelmäßiges Training führt zum Erfolg
Schießsportanlage für Kurz- und Langwaffen im Altlayer Bachtal ist ein Gewinn für die Region

ZELL. Bei der Einweihung der modernisierten und erweiterten Schießsportanlage der Zeller Schützengesellschaft im Altlayer Bachtal Anfang der 90er-Jahre war es der übereinstimmende Wunsch der Vereins- und Behördenvertreter, dass die Sportstätte stets mit Leben erfüllt und reichlich für den Übungs- und Wettkampfbetrieb genutzt würde. Aus heutiger Sicht haben sich die Erwartungen mehr als erfüllt, denn die Sportstätte wird wegen ihrer schießsportlichen Nutzungsmöglichkeiten von Sportschützen aus dem Zeller Land reichlich genutzt. Und dies mit gutem Erfolg.

In den vergangenen sechs Monaten wurden auf Vereins-, Kreis-, Bezirks- und Landesebene die Meisterschaftswettkämpfe ausgetragen. Hauptmann Wolfgang Bierkandt hatte zur Vereinsmeisterschaft insgesamt 18 Wettkampf-Disziplinen ausgeschrieben. Von den Übungsleitern Wolfgang Menten (Gewehr) und Gerhard Nahlen (Kurzwaffen) gut vorbereitet, gingen insgesamt 129 Schützen, davon 51 Gewehr- und 78 Pistolen-Schützen, an den Start. Hierbei galt es für die Teilnehmer nicht nur, den Meister-Titel zu erkämpfen, sondern sich mit einem guten Ergebnis für die Teilnahme an den Kreis-Meisterschaften zu qualifizieren. 109 Schützen schafften die Zulassung und ergatterten mit hervorragenden Leistungen nicht nur vordere Plätze, sondern sicherten sich mit ihren Schießergebnissen die Teilnahme an den Meisterschaftswettkämpfen des Schützenbezirks Trier. Hier glänzten insbesondere die Pistolenschützen und vor allem Torsten Conrad, der sich in zwei Disziplinen ins Finale schoss - jeweils die sechs Besten - und mit dem besten Ergebnis Sieg und Titel holte. Aber auch die Luftgewehr- und Kleinkaliber-Gewehrschützen aus der "Schwarze Katz Stadt" vertraten die Farben der Zeller Schützengesellschaft sowohl in den Einzel- als auch in den Mannschafts-Disziplinen hervorragend. Dies war auch maßgeblich dafür, dass 20 Schützen die Starterlaubnis zur Teilnahme an den Landesmeisterschaften des Rheinischen Schützenbundes erhielten, die in Bad Kreuznach, Frechen und Aisfeld stattfanden. Wenig Glück hatte dabei die Luftgewehr-Mannschaft mit den Schützen Wolfgang Menten, Robert Thiele und Hartmut Ruppenthal, die mit dem Ergebnis von 885 Ringe Vierter wurde und das Treppchen nur um einen Ring verpasste. Im Kleinkaliber-Wettbewerb kam die Mannschaft auf den achten Rang.

Für die Schützen heißt es jetzt, die ruhigere Zeit zum Training zu nutzen, denn schon bald beginnen die Runden-Wettkämpfe. Dabei gilt es für die Luftgewehr-Mannschaft vordergründig, ihren Platz in der Landes-Oberliga zu behaupten.

Rhein-Zeitung - 19. Juni 2006

Martin Kleinmann schoss den Adler von der Stange
Königsschießen der Schützengesellschaft Zell bot spannende Wettbewerbe - Christina Pargen ist die neue Damenkönigin

ZELL. Spannende Wettkämpfe und gute Leistungen gab es beim diesjährigen Königsschießen der Zeller Schützengesellschaft. Martin Kleinmann bei den Herren und Christina Pargen bei den Damen setzten sich gegen ihre Konkurrenz durch.

Krone, Kopf, linker Ständer, rechter Ständer, Stoß: Beim Königsschießen auf den von Hauptmann Wolfgang Bierkandt und Bernd Both aus Spanplatte gezimmerten Adler bliebt nichts dem Zufall überlassen. So war es auch an Fronleichnam, als die Mitglieder der Zeller Schützengesellschaft sich zum Umzug in Richtung Schießsportanlage auf dem Heinzenberg formierten, um aus ihren Reihen die Majestät des Jahres 2006 zu ermitteln.

Bei den Herren entwickelte sich ein spannender Wettkampf. An die 30 Schützen nahmen zunächst das Schießen auf die Trophäen des Adlers auf. Schließlich verblieben nur noch ganz wenige Schützen mit Ambitionen auf die Königswürde. Nach insgesamt mehr als drei Stunden gelang es Martin Kleinmann mit dem 296. Schuss den Adler von der Stange zu holen. Der Jubel unter den Schützen war groß, ebenso die Freude beim neuen König.

Mehr Ausdauer auf die Insignien einer Königin mussten die Damen der Schützengesellschaft an den Tag legen. Es dauerte bis zum 328. Schuss, ehe Christina Pargen ihre Treffsicherheit unter Beweis stellte und die begehrte Trophäe für sich reklamierte.

Die Schüler und Jugendlichen machten hingegen weniger Federlesen mit dem stolzen Vogel. Dominik Binz gelang bei den Schülern mit dem 152. Schuss der entscheidende Treffer und Jacqueline Flink darf sich nach dem 129. Treffer neue Jugendkönigin nennen.

Beim Wettkampf der ehemaligen Schützenkönige ging es um die Krone eines Adlerkönigs. Hier setzte sich Hans-Josef Rosenbaum gegen seine Konkurrenten durch und heimste den begehrten Titel ein. Als ebenso treff- und zielsicher präsentierte sich Torsten Conrad beim abschließenden Schießen um den Stadtpokal. Mit 48 von 50 möglichen Ringen sicherte er sich den Wanderpokal der Stadt Zell. Stadtbürgermeister Jürgen Bamberg übereichte den Pokal an den Sieger.

Nach Beendigung der Wettkämpfe wurden die neuen Würdenträger durch Präsidentin Ute Bierkandt proklamiert. In musikalischer Begleitung der Pündericher Winzerkapelle marschierten die Schützen mit den neuen Majestäten durch die Innenstadt zum abschließenden Umtrunk in den Schlosskeller.

Rhein-Zeitung - 10. August 2006

Zeller Schützen schlagen heimstarke Ehranger

ZELL. Zu Beginn der Runden-Wettkämpfe in der Gebietsliga West des Rheinischen Schützenbundes trat die Mannschaft der Zeller Schützengesellschaft in der Disziplin "KK 50 Meter aufgelegt" beim Schützenverein Ehrang an. Der Ausgang des Wettkampfs galt als offen. Doch nach Auswertung aller Schießergebnisse hatten die Schützen aus der Schwarze-Katz-Stadt letztlich die Nase vorn. Robert Thiele (289 Ringe), Wolfgang Menten (285) und Hartmut Ruppenthal (277) sorgten für den 4:2-Sieg gegen die Konkurrenten Bruno Mangerich (287), Alonso Jean Cloude (284) und Werner Willy (282). . Am kommenden Wochenende empfangen die Zeller Schützen im Altlayer Bachtal die zum Favoritenkreis der Gebietsgruppe West gerechnete Mannschaft der St. Hubertus Schützenbruderschaft Gevenich. Es wird ein spannender Wettkampf erwartet.

Rhein-Zeitung - 11. Oktober 2006

Hannelore Justen ist bei den Zeller Schützen neue Blumenkönigin

Während des Familientages gab es in diesem Jahr auf der Schießsportanlage der Schützengesellschaft Zell wieder das Blumenköniginschießen. An dem unterhaltsamen Spektakel beteiligten sich zehn Schützinnen. Mit dem 24. Schuss gelang es Agnes Binz, die erste Blume zu holen. Gretel Salzmann (56. Schuss), Inge Arens (85. Schuss) und Gisela Nahlen (125. Schuss) errangen die weiteren Blumen. Mit dem 203. Schuss gewann Hannelore Justen den begehrten Blumenkorb und wurde später von Präsidentin Ute Bierkandt zur neuen Blumenkönigin ausgezeichnet. Gisela Nahlen wurde mit der Verdienstnadel in Silber für 25-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet, und Elmar Justen erhielt die Verdienstnadel in Gold der Schützengesellschaft Zell. Ebenso fand die Verlosung wieder großen Anklang, und es wurde noch bis zum späten Abend gefeiert.

Rhein-Zeitung - 16. November 2006

Zeller gewinnen mit 4472 Ringen

COCHEM. Die Kreiswinterrunde mit Luftgewehr-aufgelegt der Frauen und den Großkaliberkurzwaffen (ZFP und ZFR) ist beendet. Im Rahmen dieser Wettkämpfe stellte die erste Mannschaft der Schützengesellschaft der Stadt Zell wieder ihr Können unter Beweis und erreichte mit 4472 Ringen den ersten Platz. Es folgen die Schützengesellschaft aus Klotten mit 4351 Ringen und die Reserve-Mannschaft aus der Schwarze-Katz-Stadt mit 3841 Ringen. Bester Einzelschütze wurde Uwe Gauch von der SG Zell mit 1507 Ringen mit sieben Ringen Vorsprung vor Arnold Hartmann (Klotten/ 1500 Ringe) und Torsten Conrad (Zell/ 1495 Ringe).

Rhein-Zeitung - 1. Dezember 2006

Die Klottener sind treffsicher
Schützen holten den ersten Platz beim Wettschießen in Sosberg

SOSBERG. Die Schützen der St. Sebastian Schützengesellschaft Klotten haben jetzt bei einem Wettkampf auf der Schießanlage in Sosberg den ersten Platz in der Disziplin "Luftgewehr aufgelegt" errungen. Es war der letzte Wettkampf dieser Winterrunde. An dem Schießwettbewerb nahmen die Mannschaften des Freundschaftsbundes "Mosel" - Kreis 12 2, Klotten, Gevenich, Zell sowie Sosberg teil. Die Klottener Schützen rissen in der Besetzung Ingrid Schadt, Jürgen Schadt, Gerd Grabacz, Klaus Christiany und Horst Kyek mit 882 Ringen den Sieg an sich. Auf Platz zwei folgten die Gevenicher mit 852 Ringen. Die weiteren Plätze belegten Zell mit 863 sowie Sosberg mit 852 Ringen.

03.12.2006 Jakob Koch verstorben !

Rhein-Zeitung - 5. Dezember 2006

Für den neu gegründeten Schützenverein Blankenrath halten die Vorstandsmitglieder (von links) Rainer Oster, Hubert Küppers, Manfred Klein, Jürgen Schuh, Heinz Kloster und Hans-Peter Börsch die Vereinsfahne hoch. Foto: Hans Uhrmacher

Schützen beleben ihre Tradition
In Blankenrath wurde der Verein "St. Hubertus" gegründet

Gut zehn Jahre hatte der 1927 gegründete Schützenverein "St. Hubertus" Blankenrath Bestand. Danach führten Krieg und Besatzung zur Auflösung. Jetzt trafen sich 19 Interessierte zur Neugründung des Schützenvereines.

BLANKENRATH. Bereits seit zwei Jahren wird an den Stammtischen in Blankenrath über die Neugründung eines Schützenvereins geredet und diskutiert. Rainer Oster war es schließlich, der die Weichen für eine Gründungsversammlung legte.

Vorstand gewählt

Bei der Versammlung wurde dann eine Satzung aufgestellt und unter den 19 Anwesenden ein Vorstand gewählt. Vorsitzender ist Manfred Klein, der von Hans-Peter Börsch vertreten wird. Die Funktion des Schriftführers hat Hubert Küppers, und Kassenwart ist Heinz Kloster. Rainer Oster und Jürgen Schuh sind Beisitzer.

Wie Manfred Klein berichtete, liegen über den einstigen Verein so gut wie keine Unterlagen vor. Aus den spärlichen Informationen ist bekannt, dass Blankenrath 1930 Gründungsmitglied des Hunsrücker Schützenbundes und Klaus Meinhard der erste Präsident der Blankenrather Schützen war. Weiterhin konnte recherchiert werden, dass die Wirren des Zweiten Weltkrieges und das seitens der Siegermächte ausgesprochene Waffen- und Schießverbot schließlich zur Auflösung des Schützenvereines führten. Letzter Schützenkönig vor dem Krieg war im Jahre 1938 der Schreinermeister Alois Hansen.

Als Mitte der 50er-Jahre Neugründungen von Schützenvereinen wieder erlaubt wurden, war in Blankenrath das Interesse an schießsportlicher Betätigung abhanden gekommen. Es fehlte an Persönlichkeiten, die das Vereinsleben hätten aktivieren können. Mit ein Grund soll gewesen sein, dass der Schießstand mit Schützengebäude unweit der Hanosiusmühle während der Vakanz total verwahrloste und nicht mehr nutzbar war.

Fahne aus dem Jahr 1929

Das einzige verbliebene Relikt ist die restaurierungsbedürftige Schützenfahne, die 1929 geweiht wurde und die heute noch bei der Fronleichnamsprozession mitgeführt wird.

Die Anschaffung von Uniformen stellt der neu gegründete Verein noch zurück. Bis auf weiteres stellt der Schützenverein Rödelhausen den Blankenrather Schützen ihre Anlage samt Sportgewehren zur Verfügung. Die Gastgeber übernehmen auch die Aufsicht während der Trainingszeiten, die jeweils Mittwochabend und Sonntagmorgen sind. Wer Interesse am Schießsport hat, kann sich dem Verein anschließen. Es sind sowohl Jugendliche als auch Frauen willkommen. Sobald die Schießergebnisse vielversprechend sind, wird sich der Verein als Mitglied des Rheinischen Schützenbundes an Wettkämpfen beteiligen. "Die Pflege überlieferter Traditionen wie Brauchtum und Heimattreue und die Pflege der Geselligkeit sollen Schwerpunkte des Vereinslebens bilden", betonte der neue Vorsitzende Manfred Klein und hofft, dass der Schützenverein erfolgreich ist. Hans Uhrmacher

Rhein-Zeitung - 11. Dezember 2006

Zeller Schützen suchten Meister
Robert Thiele und Uwe Gauch erfolgreich


ZELL. Hochbetrieb herrschte in den vergangenen sechs Wochen auf der Schießsportanlage der Zeller Schützengesellschaft im Altlayer Bachtal. Hauptmann Wolfgang Bierkandt hatte für insgesamt 19 Disziplinen die Vereinsmeisterschaften 2006/07 für Kurz- und Langwaffen zur Durchführung ausgeschrieben.

Für die Teilnehmer ging es dabei primär darum, mit einer guten Schießleistung nach Möglichkeit eine Stufe des Siegerpodestes zu erreichen. Das Schießergebnis sollte aber auch für die Qualifikation zu den nachfolgenden Kreismeisterschaften des Freundschaftsbundes "Mosel" reichen. Die Helfer Elmar Justen, Gerhard Nahlen und Wolfgang Menten sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe in der Schießsportanlage. Bei der Auswertung aller Ergebnisse zeigte sich, dass die Leistungen - wie schon bei den zuvor durchgeführten Rundenwettkämpfen - auch bei der Vereinsmeisterschaft von zwei Männern am beständigsten waren. Die Schützen Robert Thiele (Gewehr-Disziplinen) und Uwe Gauch in den Kurzwaffen-Disziplinen (Pistole und Revolver) sicherten sich souverän ihre Plätze. Die beiden Männer schossen sich förmlich an die Spitze. Allen platzierten Schützen werden Urkunden und Meisternadeln noch überreicht.

Zur Teilnahme an den bereits Anfang des Jahres 2007 beginnenden Kreismeisterschaftswettkämpfen hat die Schützengesellschaft der Stadt Zell insgesamt 24 Mannschaften gemeldet. "Die Teilnehmer werden sicherlich bestrebt sein, auch hier wieder gut abzuschneiden", ist Hauptmann Wolfgang Bierkandt zuversichtlich.



Schützengesellschaft Zell der Stadt Zell (Mosel) e. V.