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2011

   
   
   

Rhein-Zeitung - 10. Februar 2011

Elmar Justen ist Ehrenmitglied der Schützen

M Zell. Der 70-jährige, in St. Aldegund geborene Elmar Justen (rechts) ist nicht nur ein leidenschaftlicher Sportschütze, sondern hängt mit seinem ganzen Herzen an der Zeller Schützengesellschaft, die ihn jetzt zum Ehrenmitglied ernannte (links Kassierer Wolfgang Menten). Er ist seit 1976 dabei und steht dem Vorstand weiter mit Rat und Tat zur Seite. Er krönte seine Mitgliedschaft 1993 mit dem Königsschuss im Verein und 1998 mit dem Kreiskönig des Freundschaftsbundes Mosel.

Rhein-Zeitung - 3. März 2011

Delegierte der Schützen treten zur Tagung an
Termin Wahl in Faid

M Faid. Der Freundschaftsbund Mosel im Rheinischen Schützenbund lädt für Freitag, 11. März, um 19.30 Uhr zur ordentlichen Kreisdelegiertentagung ins Gasthaus Fritzen in Faid ein. Abstimmungsberechtigt ist jeweils ein Delegierter aus jedem Verein des Freundschaftsbundes Mosel sowie die Kreisvorstandsmitglieder.

Kreissportleiter, Winterrundenobmann, Damen- und Jugendleiterin sowie Geschäftsführer stellen ihre Berichte vor. Außerdem steht die Wahl eines Kassenprüfers, das Königs- und Pokalschießen in Kaisersesch sowie Ehrungen auf der Tagesordnung. Die Vereinssportwarte stimmen die Termine für die Wettkampfrunde 2011 unmittelbar vor der Tagung ab (Beginn 19 Uhr). Anträge sind zu richten an Maria Elisabeth Graf, Wehrgasse 9, 56353 Treis-Karden. Schützenfesttermine müssen dem Vorstand bis zur Tagung vorliegen.

Rhein-Zeitung - 13. April 2011

Karl Müller brachte Farbe ins Leben

Nachruf Cochemer Unternehmer starb im Alter von 90 Jahren – Große Verdienste ums Gemeinwohl erworben

Von unserer Redakteurin

Birgit Pielen

M Cochem. Manche Menschen wirken besonders: durch ihre Stärke, ihre Gradlinigkeit, ihre Vitalität. Karl Müller ist einer der Menschen, die deshalb im kollektiven Cochemer Gedächtnis bleiben werden. Er zählt zu den bedeutenden (Unternehmer-)Persönlichkeiten der Stadt. Jetzt starb er im gesegneten Alter von 90 Jahren.

Karl Müller hat das geschafft, was sich viele Firmeninhaber wünschen: Dass der Familienname für eine Geschäftsphilosophie steht. „Farben-Müller“ – das war jahrzehntelang eine Garantie für Kompetenz. Und das nicht nur in Cochem, sondern in der ganzen Region. Farbig war auch das Leben von Müller. Zwar schlichen sich auch mal Grauschleier ein, ein Firmenbrand 1961 beispielsweise, doch als Mann der Tat gab er nie auf. Geboren wurde Karl Müller 1920 in Traben-Trarbach. Dort machte er eine kaufmännische Lehre in einem Farbengeschäft. Die richtige Farbe in sein Leben brachte allerdings erst seine Frau Maria. 1947 machte sich das Paar in Cochem selbstständig: mit einem Geschäft in der Moselstraße, dann in der Herrenstraße.

Sie gab ihren Beruf als Lehrerin auf und kümmerte sich um den Verkauf, er baute einen Großhandel auf. Wenige Jahre und etliche Hochwasser später folgte der Umzug in die Endert, das Unternehmen vergrößerte sich: um die Abteilung Bodenbeläge und Teppiche, dazu kamen Facharbeiter und Außendienst. Bald gehörte „Farben-Müller“ zu den großen Verlegebetrieben im Land.

Sein Weitblick war es, der Karl Müller Anerkennung im ganzen Berufsstand bescherte. Jahrelang war er im Vorstand des Deutschen Tapeten- und Bodenbelagshandels. Für seine Verdienste, die er auch für das Gemeinwohl leistete, erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande. Zu den vielen weiteren Auszeichnungen gehört unter anderem die Ehrenpräsidentschaft des Rheinischen Schützenbundes. Denn der Schießsport war die große Leidenschaft von Karl Müller. Er war übrigens der erste Cochemer Schützenkönig nach dem Krieg.

Dem Sport und seinem Geschäft blieb er bis ins hohe Alter treu. Erst vor sechs Jahren gab er seine Firma auf – keine seiner vier Töchter wollte das Unternehmen weiterführen. Doch seiner geistigen und körperlichen Vitalität tat der endgültige Schritt in den Ruhestand keinen Abbruch. Jeden Tag radelte er auf seinem Heimtrainer zehn Kilometer. Erst im 89. Lebensjahr schraubte er das Pensum zurück auf fünf Kilometer.

Dennoch: Das Tempo, das Karl Müller jahrzehntelang vorlegte, brachte ihm viel Bewunderung ein. Er selbst würde es mit Goethe beschreiben: „Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt.“

Rhein-Zeitung - 11. Mai 2011

Schützen trafen wieder einmal ins Schwarze

M Zell. Reger Betrieb herrschte auf der Schießsportanlage der Zeller Schützengesellschaft beim Ostereierschießen. Bei der Jugend hatte im Luftgewehr-Glücksschießen Ryan Fetkenhauer mit 27 Punkten die Nase vorn, gefolgt von Corey Fetkenhauer mit 26 Punkten und Maurice Stülb mit 25 Punkten. Beim Luftgewehr-Glücksschießen der Erwachsenen siegte Hartmut Ruppenthal mit 50 Punkten vor Mary Rosenbaum und Helmut Mesenich mit je 46 Punkten.

Rhein - Zeitung - 2. Juli 2011

Mit ruhiger Hand ins Schwarze getroffen

Brauchtum Wolfgang Bierkandt und Sandra Hoffmann neue Majestäten der Zeller Schützengesellschaft

M Zell. Nach packenden Wettkämpfen am Ehrentag der Uniformierten stand fest: Wolfgang Bierkandt und Sandra Hoffmann sind die neuen Würdenträger der Zeller Schützengesellschaft.

Beim Königsschießen auf der Schießsportanlage im Altlayer Bachtal verfolgten zahlreiche Schützen in festlichem Habit und ihre Gäste das Geschehen um den hölzernen Adler. Gut drei Stunden dauerte es bei den Herren, bis Krone, Kopf, linker und rechter Ständer sowie der Stoß des von Hauptmann Wolfgang Bierkandt gezimmerten Adlers gerupft waren. Dann wurde der Vogel zum Abschuss freigegeben.

Schließlich gelang es Wolfgang Bierkandt mit dem 92. Schuss, den Vogel von der Stange zu holen. Mit leichtem Herzklopfen – wie er bekannte – registrierte der neue König den entscheidenden Treffer und ernannte Helmut Mesenich und Bernd Both zu seinen Adjutanten.

Die Damenriege der Zeller Schützen zeigte sich ebenso treffsicher. Sandra Hoffmann zielte mit dem 168. Schuss genau ins Schwarze, und der Vogel ergab sich seinem Schicksal. Als Adjutantinnen stehen ihr Mary Rosenbaum und Natascha Stülb zur Seite.

Neuer Jugendkönig wurde nach langem Kampf Jannik Justen. Er ernannte Regina Both und Markus Lohkämper zu seinen Adjutanten.

Ansprechende Leistungen zeigten die Schützen auch im Wettkampf um den Stadtpokal. Jo Rosenbaum sicherte sich die begehrte Trophäe. Stadtbürgermeister Hans Schwarz überreichte den Pokal an den erfolgreichen Schützen auf dem Zeller Weinfest. Den Titel des Adlerkönigs sicherte sich nach seinem Königsschuss Wolfgang Bierkandt. Nach Beendigung der Wettkämpfe wurden die neuen Majestäten von der Präsidentin der Schützengesellschaft, Ute Bierkandt, proklamiert. Die Schützen formierten sich, und der Musikverein Büchenbeuren begleitete mit seinen munteren Klängen den Festzug. Die Uniformierten marschierten mit den neuen Majestäten durch die Stadt und zum Umtrunk in den Schlosskeller.

Rhein-Zeitung - 5. Dezember 2011

Schützen feiern ihre neuen Majestäten Markus Ziegler und Gerti Müller

M Blankenrath. Der Schützenverein Blankenrath hat ein neues Schützenkönigspaar. Markus Ziegler aus Blankenrath und Gerti Müller aus Haserich dürfen sich dieses Jahr mit der beliebten Königswürde schmücken. Das Königsschießen fand im Schützenhaus in Rödelhausen statt. 16 Schützen kämpften dabei um die Königswürde. Zwölf Herren und vier Damen traten gegeneinander an. Markus Ziegler brachte den Königsvogel mit dem 84. Schuss zum Fallen und wurde damit Schützenkönig der Herren. Gerti Müller brachte beim 142. Schuss den Königsvogel zu Fall und wurde somit Schützenkönigin. In Blankenrath empfing die Dorfgemeinschaft in Begleitung der Kirchspielmusikanten die neuen Majestäten und begleitete sie zum Vereinslokal, wo Markus Ziegler und Gerti Müller gebührend gefeiert wurden.



Schützengesellschaft Zell der Stadt Zell (Mosel) e. V.